Welchen Namen soll das Kind haben?
Derzeitige Vorschläge:
- newLIS
- Zeitschrift für Bibliothekswesen und Informationsmanagement (ZfBI)
- Information in Theorie und Praxis (ITP - ist Verlagsname, ITuP Name einer Consulting-Firma ;-))
- Zeitschrift für Informations- und Bibliothekswissenschaften (ZfIB)
- LIS ONE (Publikationsplattform angelehnt an PLoS ONE)
Pro:
- newLIS behinhaltet das "Neue" (fahrenkrog)
Kontra:
- newLIS wird in wenigen Jahren so altbackend klingen wie "Tanztee" - zu "szenig" (hauschke)
- irgendwann ist Neu nicht mehr neu
- "newLIS" versteht kein Mensch
Vorschläge
Eine Bemerkung zum Namen: es sollte einen deutschsprachigen, sprechenden und im Nachhinein ggf. abkürzbaren Titel geben. Warum nicht so etwas allgemeines wie "Zeitschrift für Bibliothekswesen und Informationsmanagement (ZfBI)"?
"ZfBI" hätte auch den Vorteil, durch die Namensgebung ganz klar programmatisch ZfBB als Konkurrenz zu suggerieren und anzugreifen.
Obertitel: irgendwas mit Information
Untertitel: Open-Access-Zeitschrift für Bibliothekswesen und verwandte Bereiche (KG)
Wenn wir hier so schön von Informationswissenschaften, Bibliothekswissenschaft, Informationsmanagement, Archivwesen, Museumswesen sprechen, gehören dann nicht auch Aspekt der Medienwissenschaften, Medientechnik, Medienpädagogik dazu?
Vorschlag, der bei frei<tag>12
Zentralblatt für das Deutsche Bibliothekswesen (humoristisch gemeint) - Wirkung alter großer Namen
Zentralblatt für das deutschsprachige Informationswesen???
Comments (6)
Martin said
at 1:59 pm on Jul 5, 2012
Ich würde da absolut zustimmen, dass man sich einen sprechenden und abkürzbaren Titel geben sollte. Man möchte eine Marke etablieren, da wäre es schön, wenn die auch gut klingt (bei uns war Perspektive Bibliothek leider ein Zeichen zu lang, um es beispielsweise bei Twitter als Namen voll auszuschreiben und wird deshalb dort vielleicht nicht immer/nicht so gut gefunden). Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ZfBI sich durch die Namensgebung klar von ZfBB abgrenzen würde. Die klingen doch sehr ähnlich, besonders wenn man sie als Abkürzung sieht. Stattdessen könnte man möglicherweise den offenen Charakter der Zeitschrift auch im Namen betonen, schließlich wäre der Open Access Charakter DAS abgrenzende Merkmal zum Großteil der bereits bestehenden LIS-Zeitschriften.
Martin said
at 2:00 pm on Jul 5, 2012
Das heißt jetzt aber nicht, dass 'OA' oder 'Open Access' explizit im Titel vorkommen soll ;)
Viele Grüße, Martin
Klaus Graf said
at 3:01 pm on Jul 5, 2012
Da mir die interdisziplinäre Ausrichtung wichtig ist, würde ich gern die Information an erster Stelle haben und das Bibliothekswesen an zweiter. Soll eine Zeitschrift die historische Trennung der Disziplinen in Stein meißeln?
bibliothekarin said
at 3:42 pm on Jul 5, 2012
Open Access ist vielleicht nett im Untertitel, aber ansonsten fürchte ich, ist es vielleicht genauso schnell überholt wie etwas Neues, was nicht mehr neu ist ;-) Der Titel sollte den Inhalt widerspiegeln oder das multidisziplinäre Moment, das angestrebt wird. Bibliotheksdienst als Titel ist ja deshalb eigentlich so genial, weil alles und nix hineinpasst, sofern es irgendwo der Arbeit von Bibliothekswesen dienlich ist ;-)
Schön wäre es vielleicht, einen Titel zu haben, der eine ähnliche Kraft enfalten kann und in desm sich jeder unserer Adressaten (Zielgruppe) wiederfindet. :)
Klaus Graf said
at 3:58 pm on Jul 5, 2012
Muss die Zeitschrift einen Ewigkeitsanspruch haben? Wenn sie 5-10 Jahre ihren Dienst leistet und dann langzeitarchiviert abrufbar bleibt, genügt MIR das. Wenn wir noch 5 Jahre diskutieren, sieht die Welt wieder anders aus und dann wird hoffentlich Open-Access selbstverständlicher sein. Aber ich klebe nicht am OA im Untertitel.
Christian Hauschke said
at 9:43 am on Jul 6, 2012
OA im Titel finde ich auch überflüssig. Information an erster Stelle ist dagegen eine gute Idee. Vielleicht so etwas wie ""Information in Theorie und Praxis"? Auch nicht gerade begeisternd, aber immerhin recht umfassend.
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