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Erscheinungsweise

Page history last edited by bibliothekarin 14 years ago

- zitierfähige Version mit zitierbaren Seitenzahlen, gutem Layout (Downloadmöglichkeit)

- HTML-Version für einfache Nutzung der Links (ggf. mit Randnummern)


 

Wie kann man eine elektronische Zeitschrift in das Leseverhalten einer druckgeprägten Leserschaft bringen? -

durch Hybridpublikation und nicht gleich mit allen Gewohnheiten (zitierbare Seitenzahlen, ordentliches Layout, etc.) brechen.

 

Paginierung: Seitenzahlen vs. Randnummern vs. Zeilenzählung (Stichwort: beyondpdf)

Randnummernzählung sinnvoll für HTML-Version?

Randnummern: Vgl. z.B. juristische Kommentare oder Loseblattsammlungen

 

- no issues

Klärung der konzeptionell wichtigen Frage: Machen Ausgaben in Online-Zeiten noch Sinn oder ist eine Zusammenfassung ein sinnvolles Zugeständnis an die printgeprägte Leserschaft und eine Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen auf das Journal aufmerksam zu machen (Werbung: Ausgabe XY erschienen. Call for Papers

 

-->ohne issues heißt wohl: nach abschluss der qualitätssicherung wird sofort publiziert, was themenhefte aber nicht ausschließt, die auf einmal ins netz gestellt werden und als solche erkennbar sind

- Zustimmung. Sowas könnte man übrigens auch als Overlay-Journal realisieren. Archivierung auf E-LIS oder sonstwo, Zusammenstellung zu "Ausgaben" auf der Journalseite. Das wäre technisch recht einfach zu organisieren und enthebt von LZA-Pflichten. Aber die immens wichtige Forderung, nicht nur PDF anzubieten, wird damit schon schwieriger umzusetzen.

Comments (5)

Christian Hauschke said

at 4:52 pm on Jun 29, 2012

Wie wäre es mit sofortiger Publikation bei durchgängiger Seitenzählung, und nach einem festgelegten Zeitraum wird die "Ausgabe" abgeschlossen? Beispiel
Editorial wird am 3. Juli publiziert. Heft 3/2012, S. 1-2:
Artikel 1 wird am 3. Juli publiziert. Heft 3/2012, S. 3-23
Artikel 2 wird am 15. Juli publiziert. Heft 3/2012, S. 24-31
Artikel 3 wird am 18. August publiziert. Heft 3/2012, S. 32-42
Artikel 4 wird am 6. September publiziert. Heft 3/2012, S. 43-51
Artikel 5 wird am 2. Oktober publiziert. Heft 4/2012, S. 1-15 (neues Quartal)

Somit hätte man soz. ein zeitlich begrenzt fortlaufendes Sammelwerk. Und in der Konsequenz sowohl schnelle Veröffentlichung als auch herkömmliche Zitiergewohnheiten bedient.

bibliothekarin said

at 5:28 pm on Jun 29, 2012

Klingt sehr gut - wird aber evtl. schwierig mit Editorial, wenn es nicht um ein Themenheft geht, oder? Interessant wäre in der Hinsicht vielleicht auch ein Opposite Editorial (kurz: Op-Ed), was vielleicht Diskussionen anregen könnte.

Klaus Graf said

at 6:05 pm on Jun 29, 2012

Editorial muss nicht sein.

Christian Hauschke said

at 6:34 pm on Jun 29, 2012

Das Editorial war nur ein Beispiel. Ich hänge weder daran noch an den Seitenzahlen. Da sind sowohl Alternativen denkbar, auch der komplette Verzicht. Was auch immer man macht: es sollte technisch und redaktionell einigermaßen einfach umsetzbar sein.

Lambert said

at 1:23 pm on Jul 9, 2012

Dieses Ding mit den Randnummern find ich chique. Das Problem mit den Seitenzahlen ist ja: Wenn es verschiedene Rubriken gibt (was mir sehr wichtig zu sein scheint, es muß z.B. kurze Meldungen, aber auch längere Artikel geben können, letztere im PLoS-Stil gereviewt) kann man nicht mehr einfach fortlaufend zählen schon beim Erscheinen des einzelnen Artikels.

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