Wofür entstehen eigentlich ggf. Kosten?
- Webspace - (Abfedern über institutionelle Anbindung?)
- Domain
- professionelles Design
- Betreuung der IT-Infrastruktur
- Werbematerialien
- DOIs (jährliche Gebühr - für URNs hingegen entstehen hingegen keine Kosten)
- Einrichtung des Journals (Einmalgebühr)
- Support
ggf. persönlich zu tragende Kosten?= persönliches Engagement?
- Arbeitszeit
- Arbeitsmaterialien
- Reisekosten
DFG-Förderantrag? - http://www.tub.tu-harburg.de/blog/2012/06/28/der-erste-dfg-antrag-nuetzliche-hinweise-und-tipps/
Anschließen an bereits bestehende OJS-Installation zu evtl. geringen Kosten
Kosten über (Förder-)Verein einwerben
Finanzierung über Author Pays wird zu mangelnder Akzeptanz des Journals führen.
Übernahme Hostingkosten durch Institution? -
Wie kann durch eine gesicherte Finanzierung (ggf. durch institutionelle Anbindung) nicht gleichzeitig die Unahbhängigkeit der Zeitschrift gefährdet werden?
Klingt vielleicht auf den ersten Blick abwegig, aber eine Überlegung ist es wert: Spenden/Crowdfunding. Jounalistische Projekte in den USA haben sich auf diese Weise etablieren können (http://www.propublica.org und http://spot.us).
Comments (7)
Klaus Graf said
at 5:16 pm on Jun 24, 2012
Siehe dazu http://archiv.twoday.net/stories/75229491/
Christian Hauschke said
at 8:21 pm on Jun 24, 2012
Bis auf eine Domain und Webspace müssen keine Kosten entstehen. Design etc. kann man sich erstmal sparen, bzw. einfach ein Standarddesign übernehmen. Sofern auf eine Lösung wie z.B. Annotum, Wordpress oder OJS gesetzt wird.
Klaus Graf said
at 8:42 pm on Jun 24, 2012
Wenn jemand wie Kuhlen oder ein anderer Professor von einer Uni mit regem OA im Boot ist, kann auch Domain und Webspace entfallen. Die OA-Abteilungen bieten doch Unterstützung bei der Etablierung von OA-Zeitschriften an.
fahrenkrog said
at 7:49 pm on Jun 26, 2012
Die bibliothekarischen Verbände sollten da eigentlich Ansprechpartner sein. Kann man wohl aber vergessen (BuB ist nicht eben eine Refernz für OA). Werde mich trotzdem mal umhören.
Klaus Graf said
at 4:59 pm on Jul 9, 2012
Meine Güte, was brauchts da groß an Finanzierung. DARF ICH UM KENNTNISNAHME DES VON MIR OBEN ANGEGEBENEN LINKS BITTEN DANKE. Ich denke, die Redaktionsarbeit kann ehrenamtlich erfolgen das Hosting sollte eigentlich eine UB übernehmen können (für Langzeitarchivierung ist da ohnehin eine Kooperation nötig). Eine eigene Domain muss nicht zwingend sein, ist aber auch nicht sonderlich teuer. Man kann ja mal in Jena anklopfen, die Bibliothek hostet die ZfBB, wobei die näheren Umstände geheim sind (meine Klage wurde abgewiesen, nicht rechtskräftig). Wenn Chur einsteigt, haben die sicher Möglichkeiten, die geringen Beträge zu finanzieren, da brauchts dann kein Crowdfunding.
fahrenkrog said
at 9:04 pm on Jul 10, 2012
Auch an anderer Stelle wird die Crowdcourcing-Idee diskutiert: http://blogs.tib-hannover.de/tib/2012/07/10/the-wikipedia-journal-crowdsourcing-als-open-access-geschaeftsmodell/
Ulrich Herb said
at 9:08 am on Jul 24, 2012
Auch Suber nennte Beispiele geringer Betriebskosten, https://plus.google.com/109377556796183035206/posts/fzhS9zDGMo9
You don't have permission to comment on this page.