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Page history last edited by bibliothekarin 7 years, 8 months ago

newLIS 
OPEN-ACCESS-Journal für die Bibliothekswelt und InfoWiss!
Tweets zum Hashtag: http://twitter.com/#!/search/realtime/%23newLIS

ACHTUNG: Bitte auch DEN CHAT nutzen (rechts unten)

Starten
- Anspruch an Perfektion - wie perfekt muss das Journal sein?
- Erfolg abhängig von den Autoren "Startelf" und allen, die gewonnen werden koennen. 
  (würde noch ergänzen: von den Herausgebern / Redakteuren / wer auch immer Artikel einwirbt. Hier im Pad ist vermutlich schon eine ganz gut vernetzte Truppe versammelt. Ich bin in diesem Punkt sehr optimistisch. Wichtig ist IMHO jedoch, das Projekt auf eine breite Basis 
  zu stellen.)
- Vorschlag: klein starten und dann ausbauen. Altmetrics und anderes ist die Kür. Erst einmal um die Pflicht kümmern. 
- Vrmutlich wären noch mehr Leute interessiert und dabei, wenn wir das Vorhaben breiter kommunizierten. Finde die Idee, das Projekt auf eine breite Basis zu stellen unbedingt unterstützenswert.@fahrenkrog
- Stimme zu. Nur: wie? Ideen sammeln, ausformulieren und dann per Umfrage zur Diskussion stellen? Oder große Diskussionsliste/Wiki/Wasauchimmer mit möglichst vielen Teilnehmern? Hat jemand hier Erfahrung mit LiquidFeedback? 

OA-Zeitschrift überfällig, aber benötigen wir überhaupt eine Zeitschrift
tun es nicht auch Blogs über ein Portal?
Die newLIS sollte im Kern eine eben offene diskussionsplattform sein, mit verschiedenen Ausdrucksformen:
- ref.paper,
- blogs list, eigener blog
p- projects, analysis, statements,
usf. 
Sie soll je eben auch eine Disk.-Form zu der Frage, wie sollte Inf.Kommnikation in LIS aussehen, sein.

nein, weil zs. wichtig ist, um auch außerhab der www szene gesehen zu werden.
#wissenschaftskulturl Marke
- ok, also Zs. muss das auch paralleles erscheinen als print bedeuten?
- Blogs können Zeitschriften bis auf weiteres nicht ersetzen: sind graduell unterschiedliche Kommunikations- und Finalitätsmodi (Wissenschaft braucht auch die auf etwas längere Gültigkeitsfrist angelegte Kommunikationsform "abgeschlossenes Werk")
- sequentielles Erscheinen als Zeitschrift trägt aktuell noch gültigen Rezeptionsgewohnheiten Rechnung; print und online parallel hat den Vorteil, daß man die 'alte Welt' (Zitiergewohnheiten, auf Papier arbeiten wollen etc.) nicht gleich abhängt, zugleich zeitgemäßere Formen (gezielter und barrierearmer Zugriff, nur Ausdrucken, was unmittelbar benötigt wird) zuläßt. Evtl. reicht es, die elektronische Version so zu gestalten, daß man sie bei Bedarf vollständig ausdrucken und binden kann - das kann dann jeder (auch Bibliotheken) selbst organisieren.
- Hat jemand (Libreas??) sich mal genauer angeschaut, wie das mit *Annotum* geht? Da gibt es ja einen Editorial Workflow und all sowas, was man für ein Journal benötigt, und das Ergebnis kann in HTML oder als PDF ausgegeben werden. Softwarebasis ist Wordpress.
- Annotieren geht in PLOS auch, z.B: http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0017664 -  einfach einen Abschnitt markieren, dann erscheint das entsprechende PopUp. ich habe erst sehr selten gesehen, dass dies genutzt wird. NOCH seltener als Blogkommentare. Aber Wordpress ansehen inkl. der Entwicklungen im #beyondthepdf ist auf jeden Fall wichtig. Vgl. z.B. http://blogs.plos.org/mfenner/2011/01/23/beyond-the-pdf-%E2%80%A6-is-epub/
- Tschuldigung, aber das hat nichts mit Annotum zu tun. Bitte einfach erstmal gucken was das ist. Kern von Annotum: strukturierter, XML-basierter Editorial Workflow, einschließlich der Möglichkeit Peer Review etc. zu organisieren, Ausgabe Template-basiert in verschiedenen Formaten.
- Wer möchte, kann gerne einen Account für http://ijott.wordpress.com/ haben. Das ist mit den Annotum-Features von Wordpress.com gemacht. Ich kann gerne auch noch eine selbstgehostete Version zum Testen aufsetzen. Kann aber ein paar Tage dauern. Eine OJS-Testumgebung habe ich auch noch irgendwo, glaube ich. Wer Testaccounts möchte, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen: http://ijott.wordpress.com/article/uber-die-zukunft-der-publikationswesens/
- Hab's wiedergefunden: http://hauschke.fh-hannover.de/ojs/index.php/bi/ (Bei Testinteresse bitte einfach registrieren. http://hauschke.fh-hannover.de/ojs/index.php/bi/user/register?source= 
  Eine kurze Meldung an dieser Stelle wäre nett, falls die Mailbenachrichtigung nicht klappt. Es ist ein Testsystem, ich kann nicht dafür garantieren, das alles klappt.

Für Blogs (vom Netbib-Wiki mal ganz abgesehen, dem Edlef den Saft abgedreht hat) existieren derzeit keine vernünftigen Langzeitarchivierungsoptionen. Diese sind aber wichtig, da zu einer Disziplin immer auch ihre historischen Erfahrungen gehören. Mit Langzeitarchivierung können wirs sogar besser machen als unsere Vorgänger, die beispielsweise nicht dafür gesorgt haben, dass eine als wissenschaftlich-bibliographische ausgewiesene Zeitschrift eines Berliner Antiquariats vom Ende des 19. Jahrhunderts in keiner Bibliothek weltweit derzeit nachweisbar ist!

Aber dazu hat doch die DNB einen Auftrag! Wenn es über die Ansprache der DNB nicht klappt gibt es noch das Internetarchive, bei dem man URLs für das Harvesting anmelden kann.

  • Auftrag der DNB und Realisierbarkeit gehen weit auseinander. Zur Zeit konzentriert sich die DNB auf elektronische Zeitschriften und E-Books kommerzieller Anbieter (ohne sie nach der Archivierung Nutzern in angemessenem Umfang zur Verfügung stellen zu können). Es fehlen noch wesentliche Strukturen, und sollte die DNB Anbietern von Blogs, Wikis etc. vorschreiben, in welchen Formaten und mit welchen Metadaten sie ihre Publikationen abzuliefern haben, müssen die Content-Managment-Systeme erst einmal im Hinblick darauf nachgerüstet werden. Aktuell würde ich darauf nicht bauen, sondern davon ausgehen, dass wir uns jetzt vielleicht in der Eisenzeit der digitalen Langzeitarchivierung befinden (die Daten können ggf. als Bitstream archiviert werden, so dass man später evtl. noch verrostete Reste davon vorfindet, aber das war's auch schon: die Strukturen für Migrationsszenarien werden gerade erst untersucht und aufgebaut).


Ist eine Sandbox eine  sinnvolle Idee, bei der auch ggf. Artikel von mehreren (also wikimäßig) entstehen können?
Dies sollte natürlich neben einem Diskussionsforum bestehen. (nicht nur pro Artikel?)

Zusammenführung bestehender Journale
? Altlasten
- bestehende OA-Journal (Libreas, BRaIN...) 
- studentische Projekte, Themenprojekte
- Plan3t "Stimmen"

Inhalte - Was ist interessant für die Autoren?
- ein "Kessel Buntes"
- nicht nur reine "Bib-Contents"
- kulturwissenschaft ( memory / media studies)
- technische Aspekte (profi niveau oder besser easyspeak?) 
- easyspeak vermutlich eher als adressaten einer "nicht-www-szene"
- Fokussierung und Schwerpunktlegung vs. alles und oberflächlich?

  • Alles, aber nach wiss. Kriterien. Nicht! alles und oberflächlich
  • Fokussierung und Schwerpunktlegung grenzt zu viele Bereiche von vornherein aus.@fahrenkrog

- Rein bibl. Journals gibts genug, besser multidisziplinär? (reine deutschsprachige OA-Bibl-Journals gibt es eben nicht, sonst würden wir hier nicht diskutieren)

  • die 'reine' Bib.-Wissenschaft ist nicht in der Lage, Antworten auf den Medienwandel und den damit einehrgehenden gesellschaftlichen Wandel zu liefern. Daher ist multidisziplinär m.E.unabdingbar.@fahrenkrog


Inhalte- Vorschläge:
Wie das Internet mit seinen Web 2.0-Anwendungen Forschungs- und Publikationsprozesse in der Wissenschaft verändert und welche Konsequenzen dies für u.a. Bibl. nach sich zieht


Ein Ausgangspunkt für die Diskussion war doch der Mangel an OA bei den dt. LIS-Zeitschriften. Es reicht daher nicht, nur eine OA-Zeitschrift zu gründen, diese muß im Grunde offen sein für alle Themen, die in Bibliotheksdienst, ZfBB, IWP etc. verhandelt werden (sie muß also Konkurrenz für die etablierten Zeitschriften werden)

Unterschiedliche Themenkreise und Darstellungs- bzw. Zielgruppenniveaus lassen sich vielleicht durch entsprechende Gliederung (bei sequentiellem Denken) oder Filterfunktion (beim Portalgedanken) erreichen.

Welche Themenkreise wurden bisher durch die Nicht-OA-Zeitschriften (nicht) abgedeckt? Lässt sich so ein Rahmen für eine neue OA-Zeitschrift schaffen?
- Berichte aus den Gremien der Verbände
- Projektbeschreibungen, - berichte
- Stellenausschreibungen



Vielleicht ist die Gliederung nach Themen gar nicht entscheidend, sondern eher nach Anspruchsniveaus bzw. Ziel der Autoren:

(1) Selbstbeweihräucherung / Marketing / Pressemitteilungen
(2) Erfahrungsberichte (von Praktikern für Praktiker)
(3) Problembezogene Diskussion bis hin zu Forschungsbeiträgen
(4) Serviceteil (Stellenausschreibungen, Rezensionen, Personalia, Weiterbildungsangebote (Verknüpfungen mit verfügbaren Online-Angeboten?) ...)
- etc. pp.

D.h. insbesondere kann über Projekte unter den Aspekten (1)-(3) berichtet werden, es sollte aber durch die Redaktion sichergestellt werden, daß Beiträge dem richtigen Bereich zugeordnet werden. Vermischungen sollten vermieden werden. Verkappte Werbung ist unerwünscht.

Gute Kommentierungsmöglichkeiten 

  • Guter Ansatz. Die Schwelle für Autoren sollte niedrig sein, damit Viele sich ermuntert fühlen und auch vermeintlich'abwegige' Themen eine Chance haben. Alles geht, solange es mit dem vereinbarten Anspruch in Einklang zu bringen ist.@fahrenkrog


Form / Erscheinungsweise
- no issues

heißt wohl: nach abschluss der qualitätssicherung wird sofort publiziert, was themenhefte aber nicht ausschließt, die auf einmal ins netz gestellt werden und als solche erkennbar sind
- Zustimmung. Sowas könnte man übrigens auch als Overlay-Journal realisieren. Archivierung auf E-LIS oder sonstwo, Zusammenstellung zu "Ausgaben" auf der Journalseite. Das wäre technisch recht einfach zu organisieren und enthebt von LZA-Pflichten. Aber die immens wichtige Forderung, nicht nur PDF anzubieten, wird damit schon schwieriger umzusetzen.

Organisationsform
- Board - nicht nur LIS-Leute (Hinzunahme von Inf.-Wissenschaftlern, auch Praktiker) ja
- andocken an FH /Uni? (nee) auch nein
- institutionelle anbindung? (nee) auch nein
- Multi-Anbindung und -Startelf ist wichtig: Multipel in Hinsicht auf "Generation", Fach (vgl. Klaus zu Berücksichtigung des Archivesens) sowie "Schulen" (also Leute aus Berlin, Düsseldorf etc. gleichermaßen beteiligen)
Also eine eigene Organisation (z.B. nsvh Art von ORCID). Die Institutionen/Unis/FH sollten als Sponsoren gewonnen werden koennen.
- Es gibt doch schon einige OJS-Installationen an Bibliotheken. Könnte man da nicht mal anfragen? Das dürfte doch auch kostenfrei, bzw. zu sehr geringen Kosten zu machen sein.
Übersicht: http://pkp.sfu.ca/wiki/index.php/OJS-Installationen
CARPET listet noch ein paar andere Tools auf: http://www.carpet-project.net/en/catalogue/ Vielleicht gibt es da auch schon Anwender? Am einfachsten wäre es doch, auf eine bestehende Infrastruktur aufzubauen.

Qualitätssicherung - ein zentraler Punkt
PeerReview? 
besser ist open review, wenn überhaupt (http://de.wikipedia.org/wiki/Offenes_Peer-Review )
auf jeden Fall Open Review
Ja, besser Open Review @fahrenkrog
Die newLIS Review-Policy muss auf jeden Fall die aktuelle Diskussion über die Mängel des peer review enthalten.
D.h. also einen offenen und öffentlihen Diskussionsprozes, analog zu Journ.of Athm.Chem and Phys.
als Workflow: paper kommt rein, wird technisch vorgeprueft, OA gestellt auf der 'Diskussionsplattform' und ist damit ohne Verzug von der Community sichtbar und diskutierbar. Auf langsamererr Zeitskala schauen die Gutachter von newLIS, welches der geposteten Paper (evtl. nacch welchen Nachbesserungen) wuerdig ist, fuer die newLIS Zeitschrift aufgenommen zu werden,. Diese bekommen eine eigene Website,, und esgibt Zusatzdienste: search, archive, PoD, citation service, .bib etc. Eintrag, Suche von verwandten Artikeln etc.
Im Kern also: fast instantanes posten, offenes Diskuitieren, offene Gutachten (das geht hier, weil es ja nur gute sind:"empfehle es für die Zeitschrift,w eil..");
evtl. negative  meinungen der Gutachter koennen diese ja in die OA-Diskussionsplattform (mit ihrem Namen) einbringen..
- Das klingt ja gut, aber ist das im dt. LIS-Wesen mit fast 100% Feierabendforscheranteil realistisch? Ich glaube nicht.

  • Es wäre den Versuch wert zu schauen, wer bereit ist mitzumachen @fahrenkrog

- Ergänzung: Blind Peer Review ist in einer überschaubaren Community immer schwierig. Wenn jemand was zum Bradford Law reviewen soll, kommen nur ein paar Leute in Frage, wenn es sich um eine dt.-sprachige Publikation handelt.

Redaktion:
Redaktion ist wichtig (formale Korrektheit und einheitliches Erscheinungsbild sichern; grundlegende Qualitätskontrolle)
Auftraggeber und Kontrolleur der technischen Gruppe.

Impact
- Social Media Impact
- Altmetrics

Adressaten?
Meiner Meinung nach Leser von FirstMonday, DLibMagazine, IWP

== Am wichtigsten: Wer machts? ==
Wir alle, d.h. es wird eine Liste von 'Mitwirkenden' gebildet, z.B. Erstunterzeichner eines Aufrufs zur Mitarbeit. Dann jeder was er kann und beitragen  will.
daraus bildet sich ein 'Herausgeberkreis, ein Redaktionskreis, ein potentieller Gutachterkreis und ein technischer Realisierungskreis, da koennte dann z.B. www.isn-oldenburg.de beitragen.

Wo also tragen sich die 'Outenden' ein?
- Hier? Wüßte ich auch gerne.@fahrenkrog


== Statement Klaus Graf ==

Meine Punkte dürfen gern oben eingearbeitet werden. (Das kann auch gern jeder selbst machen. Sonst brauchen wir kein Pad und können per Mail diskutieren.)

Für die am meisten nachgefragten Inhalte des BD braucht man eigentlich keine wiss. ZS, da genügt ein Blog

ZS aus meiner Sicht für (gern auch kurze) Beiträge mit wiss. Anspruch +2

deutschsprachig (für EN gibts schon genug OA-ZSS) +2

Zu LIS gehört für mich auch das Archivwesen und die Bibliotheksgeschichte (vgl. auch E-LIS-Spektrum) +1

HTML, nicht nur PDF! Grund: Alles was im Netz verlinkbar ist, soll auch verlinkt werden (Grafs Gebot) +2

Ein Gremiensitzungsbericht wie http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2012/Gremien01030412_BD.pdf ist kappes, weil da eigentlich viel mehr Links reingehören. Und wenn ich in Chrome das PDF aufrufe, kann ich zwar die wenigen Links anklicken, muss dann aber manuell zum PDF zurück, was einfach nicht wünschenswert ist. Klar kann man in PDFs Links ausweisen, aber das ist doch verdammtnochmal VIEL ZU UMSTÄNDLICH. Wie lang hat es gedauert, bis der ZKBW-Dialog auch eine HTML-Ansicht anbot? Wer Verlinkungen als Kern des Web begreift, DARF NICHT AUF PDF-ONLY SETZEN!!!! +1

Alle Literaturtitel, die in irgendeinem Beitrag zitiert werden, müssen in einem Austauschformat z.B. in Zotero zur Nachnutzung zur Verfügung stehen.

Versionierung! Nachträge, Ergänzungen auch vom Autor sind erwünscht.

Qualitätssicherung ist zentral, nach dem LIBREAS-Beitrag ist auch mein eher halbherziges Votum für Peer Review ins Wanken geraten (ich selbst - Klaus Graf - arbeite ja an einem Parallel-Projekt für die Geschichtswissenschaft "Historische Miszellen", auf Blog=Wordpressbasis für kurze Forschungsbeiträge)

Bei Auswahl nicht nur "attraktive" Beiträge (Modell von PLoS One: nicht nur Beiträge, die sexy sind, genommen wird alles, was ordentliche Wiss ist) +1

Wieso nicht verschiedene Modelle in EINER ZS? +1  Also
- gutes Editorial Review (siehe etwa LIBREAS) als Basis für alles
- wer mit einem guten Editorial Review zufrieden ist: OK, das wird dann vermerkt und gut ist
- wer auf ein Open Review setzt auch gut, wenn sich nix tut nach sagen wir 6 Monaten kann er für Peer Review optieren, Status bleibt dann aber erstmal Editorial Review
- Bei Peer Review m����ssen 2 externe Gutachter gefunden werden, die dann mit ihrem Namen einstehen
- Blind kann man sich wohl schenken, wenn man eh weiss, wer der Autor ist

BD-Aufsätze (neueres gedrucktes Heft habe ich nicht zur Hand, muss mich auf OA-Präsentation stützen) sind ja eigentlich meist keine WISS Aufsätze, sondern BIBporträts, Projektberichte, Praxisberichte

Da schreibt jemand was übers dänische BIBgesetz (2012/2), kann aber kein Dänisch und hatte offensichtlich auch nicht die Kontakte zu KollegInnen in DK, die ihm die Rezeption des Gesetzes in DK hätten vermitteln können 

Wenn man diese Art von Beiträgen akzeptiert, braucht man sicher kein Peer Review.

Nachteil solcher Beiträge: unkritisch (BIBs und Projekte und vorgestellte Praxis-Elemente werden hochgejubelt)

Ich erinnere auch an den Casus Onleihe, unkritisch in BIB-ZS vom Anbieter vorgestellt

Wenn man so eine Selbstdarstellung akzeptiert, sollte man einen Redaktionschwanz zur ja nun teilweise sehr laut geäußerten Kritik anhängen, der als Teil des Beitrags gilt

  • Darum gerade soll es eben keine rein bibliothekarische ZS werden! Wier sollten für gute Beiträge (auch Projektberichte und Praxis-Elemente) aber in jedem Fall offen sein und die Lücke schließen zwischen dieser Art von Beiträgen und denen mit wiss. Anspruch. @fahrenkrog


== Ende ==

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