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Veroeffentlichungssoftware

Page history last edited by bibliothekarin 7 years, 4 months ago

Sammlung von Software, die eine Open Access-Publikation von Journals unterstützen kann

 

Welche Kriterien muss diese Software erfüllen?

Gibt es eine Software, die dann alle der gewünschten Kriterien bereithält?

Wer hat Erfahrung und kann uns einen kurzen Best-Practice-Report geben?

 

Gewünscht wird:

  • Open Source Produkt
  • "One-Stop-Shop"
  • Unterstützung des Workflow (ggf. mit Peer Review)
  • Unterstützung des Workflows, alle Artikel einer "Ausgabe" zu einem ePub/PDF zu bündeln, etwa so wie in der Wikipedia (mehr eine Frage als ein Wunsch, da ich keine Ahnung habe, ob es schon Produkte gibt die sowas machen... aber wenn möglich fände ich es sehr wichtig. /Lambert Heller)
  • individuell gestaltbare Ausgabe (Layout)
  • OAI-Schnittstelle
  • Einbindung der Lizenz in maschinenlesbarer Form
  • Schnittstellen zur Literaturverwaltung, RSS-Feeds, etc. für einfache Übernahme und Verteilung
  • Versionierung! - Nachträge, Ergänzungen auch vom Autor sind erwünscht.
  • Abonnement-Service für E-Reader (z.B. Aufbereitung im ePub-Format)
  • DOI-Vergabe
  • ...

 

Bekannte Systeme, die auf diese Fragen hin überprüft werden sollten

Journals-Systeme (Open Source)

 

Wer kann was?

 

A) Open Journal System

 

  • Open Source Produkt: ja
  • "One-Stop-Shop": ja.
  • Unterstützung des Workflow (ggf. mit Peer Review): Unterstützung des gesamten Workflows inkl. Peer Review (exemplarischer Geschäftsgang). Auch offenes Peer Review sollte realisierbar sein (Bsp.). Das Handling des gesamten Geschäftsganges ist recht komplex und erfordert vermutlich ein wenig Einarbeitungszeit, da es ein ein komplexe Abhängigkeitsbeziehungen zwischen unterschiedlichen Rollen gibt (der Gutachter kann erst begutachten, wenn der Redakteur ihm einen Beitrag zugewiesen hat, die Lektorin kann erst lektorieren, wenn der Gutachter grünes Licht gegeben hat usw.). Man kann aber mit ein paar Kniffe komplexe Abläufe etwas eindampfen. 
  • individuell gestaltbare Ausgabe (Layout): Im Prinzip ja, wenn man die vorhandene OJS-Instanz einer Einrichtung nutzt gibt es vermutlich einige Dinge, die man nur global für alle Journals dieser Instanz einstellen kann, z.B. die Benennung bestimmter Menüpunkte. (Dies wird sich evtl. mit dem nächsten Update von OJS ändern, dann sollen mehr Dinge individuell auf Zeitschriftenebene einstellbar sein.
  • OAI-Schnittstelle: ja
  • Identifier:  DOI-Vergabe über ein Plug-In möglich, URNs sind komplizierter und nur z.Zt. nur indirekt realisierbar (in Heidelberg z.B. werden die Metadaten aller Artikel aus OJS ins Heidelberger Repositorium gespiegelt und für die Repositoriumswebsite mit den Metadaten eine URN vergeben) - es ist aber wohl ein URN-Plug-In für OJS in der Entwicklung.
  • Einbindung der Lizenz in maschinenlesbarer Form: weiß ich nicht
  • Schnittstellen zur Literaturverwaltung, RSS-Feeds, etc. für einfache Übernahme und Verteilung: hierfür gibt es Plug-Ins.COinS wird ebenfalls unterstützt.
  • Versionierung! - Nachträge, Ergänzungen auch vom Autor sind erwünscht: Weiß ich ebenfalls nicht.
  • Installation einer eigenen OJS-Instanz: Wie aufwändig und komplex das Einrichten einer eigenen Instanz ist, weiß ich ebenfalls nicht, aber vermutlich spart es enorm Arbeit, wenn man bei einer ohnehin gepflegten Instanz einfach ein neues Journal einrichtet. 

Ein gute Dokumentation, für die man allerdings etwas mehr Zeit als ein Stündchen einplanen sollte, gibt's hier: http://pkp.sfu.ca/files/OJSinanHour.pdf

 

B) OAFlow

Viele offene Fragen

  • Open Source Produkt: (nein) Institute for Science Networking Oldenburg GmbH
  • "One-Stop-Shop":
  • Unterstützung des Workflow (ggf. mit Peer Review):
    • Review Workflow für OpenAccess Zeitschriften jeden Umfangs, vom moderierten Blog bis zur Zeitschrift mit monatlicher Erscheinungsweise und zahlreichen Gutachterkreisen in eine Web-basierte Bedienoberfläche
    • Workflow für jeweilige Zeitschrift wird gemeinsam entwickelt.
  • individuell gestaltbare Ausgabe (Layout):
  • OAI-Schnittstelle:
  • Einbindung der Lizenz in maschinenlesbarer Form:
  • Schnittstellen zur Literaturverwaltung, RSS-Feeds, etc. für einfache Übernahme und Verteilung:
  • Versionierung! - Nachträge, Ergänzungen auch vom Autor sind erwünscht:
  • Installation einer eigenen OAFlow-Instanz:
  • Dokumentation:

Comments (4)

bibliothekarin said

at 2:56 pm on Jul 1, 2012

Muss dies tatsächlich geleistet werden oder reicht es, wenn über sogenannte Microformate eine Übernahme per Mausklick möglich ist?
"Alle Literaturtitel, die in irgendeinem Beitrag zitiert werden, müssen in einem Austauschformat z.B. in Zotero zur Nachnutzung zur Verfügung stehen."

Jochen said

at 11:24 pm on Jul 2, 2012

Habe mal erste, ergänzungsbedürftige Erfahrungen aus einer kurzen Einarbeitung in OJS angefügt - da OJS hier in der Runde auch schon getestet wird, kommt hier sicherlich bald einiges hinzu.

Christian Hauschke said

at 11:01 am on Jul 3, 2012

http://www.ambraproject.org/features.html sieht sehr gut aus. Hat jemand Zeit und Gelegenheit, eine Testinstallation einzurichten? Wenn die Handhabung nicht allzu kompliziert ist, sollten sich damit so gut wie alle Anforderungen erschlagen lassen. Mit dem OJS aber wohl auch.

Christian Hauschke said

at 1:54 pm on Jul 9, 2012

@Lambert: Das Zusammenführen zu einem großen PDF ließe sich zur Not auch manuell machen.

a) Ergibt aber nur Sinn, wenn man tatsächlich so etwas wie Ausgaben produziert.
b) EPUB: Keine Ahnung. Geht bestimmt auch!?

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